Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Archiv der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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mittwochs geschlossen

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Universitätsarchiv

Bestände des Universitätsarchivs online

Rechercheportal

Rechercheportal

Seit dem 18. Oktober, dem Gründungstag der Universität Wittenberg, präsentiert das Universitätsarchiv seine Bestände im Internet. Unter recherche.archiv.uni-halle.de kann nun in über 25.000 Datensätzen recherchiert werden. Dazu gehört auch das Archiv der Reformationsuniversität Wittenberg, die vor 200 Jahren – am 21. Juni 1817 – mit der Universität Halle vereinigt wurde.

Die Onlinepräsentation ist das Ergebnis eines mehrjährigen DFG-Projektes zur Retrokonversion von Findmitteln im Universitätsarchiv Halle-Wittenberg.

Gedächtnis der Universität: Archiv am neuen Standort wiedereröffnet

Katharina Thaler hält das Absperrband aus dem alten Archiv, das Archivleiter Michael Ruprecht, Innenminister Holger Stahlknecht und Rektor Udo Sträter feierlich zerschneiden (Foto: Markus Scholz)

Katharina Thaler hält das Absperrband aus dem alten Archiv, das Archivleiter Michael Ruprecht, Innenminister Holger Stahlknecht und Rektor Udo Sträter feierlich zerschneiden (Foto: Markus Scholz)

Katharina Thaler hält das Absperrband aus dem alten Archiv, das Archivleiter Michael Ruprecht, Innenminister Holger Stahlknecht und Rektor Udo Sträter feierlich zerschneiden (Foto: Markus Scholz)

Im 250. Jahr des Bestehens des Archivs  der Universität präsentiert sich das Gedächtnis der Hochschule modern  und nutzerfreundlich an einem neuen Ort mitten in der Innenstadt von  Halle. Zur offiziellen Eröffnung, die am 19. Juni 2017 im Rahmen der Festwoche  zur 200. Wiederkehr der Vereinigung der Universitäten Halle und  Wittenberg stattfand, war auch der zuständige Mann im Kabinett –  Innenminister Holger Stahlknecht – zu Gast. Zum Beitrag in der scientia  HALENSIS: http://magazin.uni-halle.de/…/gedaechtnis-der-universitaet…/


Professoren der Universität Halle

Professoren der Universität Halle

Catalogus Professorum Halensis

Neu auf unseren Seiten: der Catalogus Professorum Halensis! Das biographische Onlinelexikon zu den Professoren der Universität Halle-Wittenberg enthält über über 1.050 Einträge www.catalogus-professorum-halensis.de   .


Logo der DFG

Logo der DFG

DFG-Projekt in der Endphase der Bearbeitung

Das Universitätsarchiv Halle-Wittenberg beteiligt sich an der von der DFG geförderten Retrokonversion archivischer Findmittel. Analoge Karteikarten und Findbücher werden in eine digitale Form überführt, in die archivische Datenbank importiert und anschließend als Onlinefindbuch im Internet veröffentlicht. Unter den 20 Beständen, deren Findmittel retrokonvertiert werden, befinden sich auch das „Archiv der Universität Wittenberg“ (Rep. 1), das Rektorat (Rep. 4) und der Kurator (Rep. 6) der Universität Halle-Wittenberg oder die Bildersammlung (Rep. 40).

Das Projekt befindet sich in der Endphase der Bearbeitung. In wenigen Monaten sind die zentralen Bestände des Universitätsarchivs Halle-Wittenberg online recherchierbar.


Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Rektor Prof. Dr. Udo Sträter und Archivleiter Dr. Michael Ruprecht (von rechts)

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Rektor Prof. Dr. Udo Sträter und Archivleiter Dr. Michael Ruprecht (von rechts)

Hoher Besuch hat sich angekündigt

Am 4. August 2014 besuchte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff (rechts) das Archiv der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.  In Begleitung des Rektors Prof. Dr. Udo Sträter informierte sich der  Ministerpräsident über das Archiv und ließ sich besonders wertvolle  Stücke zeigen. Darunter das kaiserliche Gründungsprivileg der  Universität Wittenberg von 1502, den Matrikeleintrag des ersten  afrikanischen Studenten Anton Wilhelm Amo aus dem Jahr 1727 und Immanuel  Kants Handexemplar „Kritik der Praktischen Vernunft“ von 1788.

Mehr Informationen hier und hier   .


Restaurierung der Matrikelbände mithilfe von KEK

Unter den einzigartigen historischen Dokumenten, die im Universitätsarchiv bewahrt werden, zählen die 76 Matrikelbände zu den meistgenutzten Quellen. Jeder, der an der Alma Mater Halensis studierte, musste sich zuerst beim Rektor in die Matrikel eintragen. Somit findet sich zu jedem Studenten der Universität Halle eine handschriftliche Immatrikulation. Dazu gehören herausragende Persönlichkeiten wie Georg Friedrich Händel (1685-1759), der sich in Halle nicht nur mit Musik beschäftigte, sondern auch die Rechtswissenschaften studierte. Auch die bekannten Dichter Clemens Brentano (1778-1842) und Joseph von Eichendorff (1788-1857) schrieben sich als junge Studenten in die Matrikel der Universität ein. Die Tradition der Matrikelbände wurde bis 1979 fortgesetzt, sodass sich darin auch Einträge berühmter Zeitgenossen wie beispielsweise des SPD-Politikers Kurt Schumacher (1895-1952) finden.

Die Matrikelbände der Universität Halle sind daher eine bedeutende Quelle deutscher Universitäts- und Geistesgeschichte. Doch haben sie die Zeit nicht unbeschadet überstanden. Im Laufe der Jahre wurden ihre Seiten verschmutzt, ihre Einbände beschädigt und mehr und mehr fielen die Matrikelbände auseinander. Mit Unterstützung der KEK (Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts) konnten die 76 Matrikelbände im Zentrum für Bucherhaltung in Leipzig gereinigt, restauriert und neu verpackt werden. Nun stehen sie wieder im Universitätsarchiv den Forschern zur Verfügung.

Die Presse konnte vorab schon einmal einen Blick auf die restaurierten Matrikelbände werfen:

http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/uni-halle-von-haendel-bis-genscher,20640778,25460308.html

Öffentlichkeitsbereich neu gestaltet:

In den vergangenen Monaten wurde der Öffentlichkeitsbereich des Universitätsarchivs neu gestaltet. Mit dem Einbau eines Recherchearbeitsplatzes und eines Regals für Neuerscheinungen ist der Bauabschnitt im April 2013 abgeschlossen. Zu den renovierten und neu gestalteten Bereichen gehören der Lesesaal, die Anmeldung, der Flur- und Sanitärbereich sowie die Benutzergarderobe. Mehr Informationen dazu auf unserer Facebook-Seite:

[ mehr ... ]   

Archiv der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (DMG):

Am 20. März wurde das Archiv der DMG mit einem Umfang von 60 lfm. als Depositum im Universitätsarchiv aufgenommen. Die am 2. Oktober 1845 gegründete Deutsche Morgenländische Gesellschaft  ist die bedeutendste wissenschaftliche Vereinigung deutscher  Orientalisten. In den kommenden Monaten werden die Unterlagen verzeichnet und verpackt.

Reproduktion von Archivalien:

Seit Januar 2013 können im Universitätsarchiv mittels eines Aufsichtscanners auf schonende Weise Reproduktionen von großformatigen Archivalien angefertigt werden. Die Bereitstellung der Kopien erfolgt auf CD-Rom, per E-Mail oder als Ausdruck.

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